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	<title>AbenteuerAnden &#187; Anden</title>
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	<description>Eine Reise mit dem Motorrad durch die Anden</description>
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		<title>13. März 2014 &#8211; Donnerstag</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 11:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Africa Twin]]></category>
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		<description><![CDATA[Frank schrieb gestern folgenden Kommentar zu dem Video auf gleichnamiger Seite: Ich bin es, der im Augenblick im Aeroporto Santiago auf seinen Rückflug in die Heimat wartet und der die Reise und die Bilder gemacht hat. Vieles während des Abenteuers &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1351">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Frank schrieb gestern folgenden Kommentar zu dem Video auf gleichnamiger Seite:</p>
<div>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich bin es, der im Augenblick im Aeroporto Santiago auf seinen Rückflug in die Heimat wartet und der die Reise und die Bilder gemacht hat. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Vieles während des Abenteuers ging mir zu schnell, oft habe ich rasch angehalten um hoffentlich ein brauchbares Bild von dem Moment zu erstellen. Viel zu wenig Zeit habe ich mir genommen, um die Gerüche zu inhalieren, die Umgebung zu ertasten, Geräusche der Natur und wenn es die absolute Stille war aufzunehmen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> Was ich in diesem Klipp sehe, wässert meine Augen vor Glück.</em><br />
<em> Danke Dagi, dass Du mir diesen Tripp, den ich beinahe nicht antreten wollte und der beileibe nicht immer nur Sonnenschein war, so inszeniert hast, dass viele wunderbare Augenblicke mir lange erhalten bleiben.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> Es hat mir Spass gemacht, Euch an meinem Abenteuer teilhaben zu lassen.</em></p>
</div>
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		<title>10. März 2014 &#8211; Montag</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2014 09:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der lange spannende Abend gestern hatte zum Abschluss noch eine kleine Überraschung für mich. In meinem Zimmer hatte sich ein weiterer Weltreisender eingefunden. Tobias, eine Internetbekanntschaft, die unsere amerikanischen Freunde aus Potosi herbestellt hatten, wacht heute Morgen auch hier in &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1324">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der lange spannende Abend gestern hatte zum Abschluss noch eine kleine Überraschung für mich. In meinem Zimmer hatte sich ein weiterer Weltreisender eingefunden. Tobias, eine Internetbekanntschaft, die unsere amerikanischen Freunde aus Potosi herbestellt hatten, wacht heute Morgen auch hier in der Villa auf. Er zu mir, bist du deer Frank, ich zu ihm, bist du deer Tobias, den ich in Potosi treffen wollte. Curtis, einer der Amerikaner hatte mir den Hühnen so angedeutet, wie er jetzt neben mir steht. Seit eineinhalb Jahren ist Tobias unterwegs, gestartet im Osten der USA, dann Alaska, dann neues Motorrad, heute in Vlparaiso und bald in Ushuaia.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch heute ist Verpackungstag. Ich missbrauche meinen neuen Freund sofort um beim spannenden Kistenzusammenbau zu helfen. Gegen zehn liegt die in sechs Einzelteilen auf der Ladefläche des roten Nissan Pickup vor mir. Ich folge ihm die zwanzig Kilometer bis zum Trockenhafenbereich, in dem wir die die Africa Twin zunächst auf die Bodenpalette fest zurren. Jetzt werden die Seitenteile angeschraubt. Die Seitenteile und der Deckel lassen sich erstaunlich gut zusammenfügen. Die die Kiste verschließende Frontseite weist doch einige Schlitze auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder die Villa. Thomas, auch ein Alleinreisender aus der Nähe von Frankfurt, bittet um eine Unterkunft und kurz danach erreichen uns Alesandro mit Fabrizio, die sobald ihre Africa Twins im Hafen ankommen, ihre Dreimonatstour starten. Der ganze Haufen wird abends von Ivo, meiner Bekanntschaft aus San Pedro de Atacama, der in nahegelegenen Vina del Mare wohnt, durch Valparaiso geführt. Verdammt, ist Abschied nehmen anstrengend.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00599.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1330" alt="comp_DSC00599" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00599-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00600.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1329" alt="comp_DSC00600" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00600-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00605.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1328" alt="comp_DSC00605" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00605-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00613.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1327" alt="comp_DSC00613" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00613-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00620.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1326" alt="comp_DSC00620" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00620-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00621.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1325" alt="comp_DSC00621" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00621-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>09. März 2014 &#8211; Sonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2014 08:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[AbeteuerAnden]]></category>
		<category><![CDATA[Anden]]></category>
		<category><![CDATA[Santiago de Chile]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern kurz nach mir erreichen Ying und Holger auch die Villa. Beide sind hier vor zehn Wochen gestartet, um auch zunächst in Richtung Süden nach Ushuaia aufzubrechen. Für Holger ist Südamerika die zweite große Reise. Er startete vor zwei Jahren &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1319">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern kurz nach mir erreichen Ying und Holger auch die Villa. Beide sind hier vor zehn Wochen gestartet, um auch zunächst in Richtung Süden nach Ushuaia aufzubrechen. Für Holger ist Südamerika die zweite große Reise. Er startete vor zwei Jahren von München aus, um ganz Russland zu queren und durch die Mongolei, Thailand, Kambodscha… bis nach Australien zu gelangen. Ein Jahr war er unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute Abend sitzen wir in Valparaiso im Restaurant und der Abend kann nicht lange genug dauern, um Erlebtes auszutauschen. Schon übermorgen fahren beide zum Motorradservice nach Santiago, und dann Richtung Norden. Kolumbien ist erstmal das Ziel. Vielleicht danach Florida.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00591.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1321" alt="comp_DSC00591" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00591-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00592.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1320" alt="comp_DSC00592" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00592-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>07. März 2014 &#8211; Freitag</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 08:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Safaritour in den nahegelegenen Parque Rio Blanco, den mir Andres, mein Hotelwirt, mit einem Videovortrag schmackhaft gemacht hat, findet heute leider nicht statt. Alternativ beschließe ich den Cerro la Virgen zu erklimmen. Der kleine Hügel liegt direkt am Stadtrand, &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1299">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Safaritour in den nahegelegenen Parque Rio Blanco, den mir Andres, mein Hotelwirt, mit einem Videovortrag schmackhaft gemacht hat, findet heute leider nicht statt. Alternativ beschließe ich den Cerro la Virgen zu erklimmen. Der kleine Hügel liegt direkt am Stadtrand, so dass ich direkt vom Hotel Genova losgehen kann. Hätte mir Andres nicht den Weg durch das  Büchereigelände beschrieben, wäre ich wohl nicht auf den Aussichtspunkt gelang. Verunsichert lasse ich mir von einer uniformierten Senora den Camino zum Cerro la Virgen bestätigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist schon verdammt heiß und der Camino hat nur wenige Abschnitte die im Schatten verlaufen. Die Marienstatue erscheint schon fast greifbar, doch kann ich noch einige Serpentinen erkennen, die ich noch erklimmen muss. Oben angekommen bietet sich mir nicht nur der Blick auf Los Andes, nein ich kann auch weit nach Osten blicken, bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden. Ein schattenspendender Funkmast lässt mich lange verweilen und Details der Landschaft beobachten. Gegen zwei erreiche ich wieder mein Hotel.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann breche ich doch noch mal auf, um mit der sauberen Twin den Rio Blanco Park auf eigene Faust zu erkunden. Auch auf dem Motorrad ist die Hitze nicht besser zu ertragen. Ich bummele die 30 Kilometer. Der Weg, der in den Park führt, ist natürlich nicht asphaltiert. Ich krieche den Weg entlang, um nicht mehr als nötig Staub aufzuwirbeln. Doch nach zwei Kehren versperrt eine Schranke die Weiterfahrt. Auch eine zweite Piste, die an der Parkgrenze entlang verläuft ist für die Öffentlichkeit versperrt. Nicht wirklich enttäuscht halte ich an Souvenirständen und ergattere eine Kleinigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC004921.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1305" alt="comp_DSC00492(1)" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC004921-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00496.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1304" alt="comp_DSC00496" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00496-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC005021.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1303" alt="comp_DSC00502(1)" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC005021-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00509.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1302" alt="comp_DSC00509" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00509-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00516.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1301" alt="comp_DSC00516" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00516-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00528.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1300" alt="comp_DSC00528" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00528-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a></p>
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		<title>05. März 2014 &#8211; Mittwoch</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 08:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aconcagua]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute soll mich die Africa Twin über den Pass bringen, mit dessen Überquerung ich vor fast vier Monaten meine Reise beginnen wollte. Die sich in gutem Zustand befindende, aber auch vielbefahrene Verkehrsader zwischen der Hafenstadt Valparaiso und dem Norden Argentiniens &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1274">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute soll mich die Africa Twin über den Pass bringen, mit dessen Überquerung ich vor fast vier Monaten meine Reise beginnen wollte. Die sich in gutem Zustand befindende, aber auch vielbefahrene Verkehrsader zwischen der Hafenstadt Valparaiso und dem Norden Argentiniens führt mich Richtung Westen. Die wärmende Morgensonne im Rücken strahlt gleichzeitig das vor mir liegende Andenpanorama mit den weißen Gipfeln und den in zahlreichen Farbnuancen schimmernden Felsformationen an. Die tiefblaue Atmosphäre komplettiert die perfekt gestaltete Eisenbahnlandschaft, durch die ich, wie ein auf Spur Z geschrumpftes Objekt, fahren darf. Ich erinnere mich an den Parque Torres de Paine, bei dessen Durchquerung ich hinter jeder Wegbiegung ein neues Panorama erblickte, dass mich wieder anhalten ließ. Ich nutze die noch ruhige Verkehrslage, um oft die Straße zu queren, steige vom Motorrad und inhaliere die vermutlich letzte Andenquerung meines Lebens. Nur zäh gewinne ich an Höhe, dafür das ich mich ganz in der Nähe des höchsten Berges der Welt, außerhalb Asiens, dem Aconcagua befinde. Seine Besichtigung soll heute mein Highlight werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinter Punta de Vacas, einem Kuhdorf, holt mich die hiesige Geschichte ein. Ein schreckliches, elektronisches, lärmendes Geräusch, einer ausgelösten Autoalarmanlage gleich, kündet mein Befahren des Museumparkplatzes an. Erst an Flucht denkend, traue ich mich doch das Blubbern der Twin verstummen zu lassen. Vor mir steht eine Sitzgruppe unter einem Coca Cola Sonnenschirm hinter der eine offene Tür in ein kleines Haus einlädt. Eine junge Senora kommt aus einer entfernteren Behausung zu mir herüber. Ich frage nach dem Museum. Es sei ein mit Audio und Plakaten untermalter Rundgang, der eine dreiviertel Stunde dauern würde. Sie wolle mir mit ihrem Englisch Erläuterungen geben. Nachdem ich mein Motorrad aus dem Sichtfeld der Ruta 7 hinter einer Hauswand versteckt habe, öffnet sich eine Klapptüre nach oben und gibt den Eintritt in einen Kuppelraum frei, in dem zwölf Personen auf Stühlen Platz finden. Ich bin alleine mit der jungen Museumswächterin. Sie schließt die Klapptüre, nur durch die provisorische Abdichtung fällt noch spärlich Licht ein. Rote, weiße, grüne und blaue Lichtblitze und Donnergrollen eröffnet eine spannende Atmosphäre. Dann tragen zwei tiefe Männerstimmen einen Dialog vor. Eine zweite Tür öffnet sich, durch die ich einen Raum betrete, in dem zwei lebensgroße, in antiker Militäruniform gekleidete maskuline Puppen beratschlagen. Mir wird klar, dass die historische Befreiungsschlacht mit dem argentinischen General San Martin und sein chilenischer Verbündeter General O’Higgins in Szene gesetzt wird. Noch mehrere liebevolle, aber mit primitiven Hilfsmitteln gestaltete Räume, durchlaufe ich, kriege dabei noch die geologische Erklärung für die Vielfarbigkeit der Bergwelt präsentiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Andenken für die Lieben daheim und einem Kaffee genossen mit einem deutschen Paar, das sich von der Empfangssirene auch nicht vertreiben ließ, erreiche ich Puente del Inca. Die Strömung des Rio Mendozas hat hier eine natürliche Brücke erzeugt, die durch den vielfarbigen, keramischen Überzug zum Touristenmagnet mutierte. Eine Therme speiste vor Jahren ein Badehaus. Doch ein Erdbeben hat die Intensität der Quelle verringert. Die baufällige Badeanstalt ist für Touristen nicht mehr zugänglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einigen neuen Fotos erreiche ich den Aussichtspunkt auf den Aconcagua. Drei argentinische Pesos habe ich noch nach Entrichtung des Eintrittsgeldes in den gleichnamigen Parque. Die umgerechnet 20 Cent will ich großzügig dem Kassierer als Trinkgeld überlassen. Doch der wehrt sich energisch, also wird der abgenutzte Geldschein in die heimische Urlaubsvitrine wandern. Berge haben immer etwas majestätisches, so auch der Aconcagua. Doch beim Betrachten des Riesen und meiner Erfahrung mit den Höhen des Altiplano, wächst kein Wunsch in mir, einmal dort oben stehen zu wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Las Cuevas verlasse ich die Ruta 7, die weiter zum Tunnel Christo Redentor führt. Ich nehme die unbefestigte Piste zum Paso de la Cumbre. Sie lässt sich auf argentinischer Seite mit dem Motorrad gut befahren. In deutlich abgekühlter Luft gepaart mit einem stürmischen Wind erreiche ich schnell die Passhöhe. Passfoto und runter geht es auf der steilen, mit vielen engen Kehren an den Berg geschmiegten Piste.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Zollstation werde ich auf das in einer halben Stunde beginnende Länderspiel Chile Deutschland angesprochen. Ich wage zu erklären, dass Deutschland sicherlich gewinnen wird. Trotz meiner Prognose lassen sie mich nach einer 30 Minuten Zeremonie  einreisen. Mein zuvor ausgegucktes Hotel passt auf Anhieb, so dass ich die zweite Halbzeit der eins zu null Partie noch mit Georg, einem Deutschchilenen, zu Ende sehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00261.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1287" alt="comp_DSC00261" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00261-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1286" alt="comp_DSC00273" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00273-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00288.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1285" alt="comp_DSC00288" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00288-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00303.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1284" alt="comp_DSC00303" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00303-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00310.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1283" alt="comp_DSC00310" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00310-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00314.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1282" alt="comp_DSC00314" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00314-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00319.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1281" alt="comp_DSC00319" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00319-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00323.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1280" alt="comp_DSC00323" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00323-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00359.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1279" alt="comp_DSC00359" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00359-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00395.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1278" alt="comp_DSC00395" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00395-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00412.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1277" alt="comp_DSC00412" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00412-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00428.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1276" alt="comp_DSC00428" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00428-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00434.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1275" alt="comp_DSC00434" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00434-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>02. März 2014 &#8211; Sonntag</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 02:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Therme die vierte. Thermen haben für mich ja etwas. Wenn so viel heißes Wasser aus dem Boden kommt, dass es eine ganze Badeanstalt füllt, gleicht das einer energetischen Verschwendung, die sich nur die Natur leisten kann. Und ich liebe heißes Baden. Da mein Rücken auch noch etwas zerrt und ich ihm damit eine Freude machen möchte, breche ich gegen Mittag nach Cacheuta auf. Eigentlich verlasse ich auf den knappen 40 Kilometer die Stadt nicht. Überall säumen Gebäude unterschiedlicher Art meinen Straßenverlauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sonntagsfahrer haben sich heute in dem Thermalort verabredet oder halten am Straßenrand unter einem schattenspendenden Baum, um ihre Picknick-Ausrüstung aufzustellen. Ich erreiche das überfüllte Sackgassenörtchen und werde gleich von einem Wächter über die gefragten Parkplätze in eine abseits gelegene Ecke bugsiert. Dreißig will er. Meine Äußerung mucho caro reduziert die Abgabe auf zwanzig. Meinen Helm legt er zu seinen Pausenbroten und über meinen Tankrucksack wird eine leuchtend orange Warnweste gestülpt, damit die boshaften Landstreicher auch wissen, wo meine Schätze verborgen sind. Hundert Meter schluffe ich in meiner Sicherheitsausrüstung zum Kassenhäuschen des Touristenmagneten. Für nicht lokal Ansässige, 75. Mein mucho caro ändert diesmal nichts am Preis, als ich nach dem Studententarif frage, verdunkeln sich seine Gesichtszüge. Eine banador und ein toalla muss ich an einem Stand außerhalb des der Wasserbecken leihen. Sie will 25 pro Teil. Ich sage cuarenta. Sie bleibt hart bei cincuenta. Nur die ältere Senora, die süße Teilchen in Form eines Kaktusses verkauft, hellt mein Gemüt wieder auf, indem sie zunächst fünf für einen, mir schließlich aber drei für zehn gibt. Später werden sie mir schwer im Magen liegen. Drinnen in der Anstalt brauche ich noch ein Schließfach. Macht 25, nicht verhandelbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Das waren noch Zeiten, in der ich für meine Top Therme nur ein Foto des Eintrittschefs auf der Twin machen musste. Dafür ist diese Anlage aber nicht nur für den Körper eine Entspannung, auch das Auge bekommt einiges geboten. Es dauert schon etwas, bis ich in dem wärmeren Pool einen den Körper massierenden Blubberplatz erschleiche, verteidige ihn dann aber energisch. Lange genieße ich das Bad. Doch ohne das wärmste Becken zu testen, mag ich die Therme nicht verlassen. Es ist ganz schön warm. Keine fünf Minuten halte ich es in ihm aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC001561.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1246" alt="comp_DSC001561" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC001561-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC001701.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1245" alt="comp_DSC001701" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC001701-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00160.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1244" alt="comp_DSC00160" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00160-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00168.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1243" alt="comp_DSC00168" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00168-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00173.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1242" alt="comp_DSC00173" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00173-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>01. März 2014 &#8211; Samstag</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 17:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der morgendliche Wettercheck fällt nicht euphorisch aus. Der Himmel ist zugezogen und der Boden feucht. Schon bei der ersten Tasse Kaffee höre ich Donnergrollen und Regenprasseln. Mit einen mal sitzt kaum noch ein Gast beim Frühstück, alle haben sich zu den Fenstern begeben und schauen den Regenfluten zu. Die halben Meter tiefen und ebenso breiten Regenrinnen sind den Wassermassen nicht gewachsen, so dass sie Teile der Fahrbahn nutzen, um talwärts zu strömen. Gut, dass meine Stadtrundfahrt nicht heute am Morgen stattfindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bummele in den Tag, plane meine letzten Aufenthalte bis Valparaiso, gehe ins Zentrum und finde noch ein Cafe, von dem aus ich mir den Stadttrubel anschauen kann. Vor fünf werde ich zu meiner Rundfahrt abgeholt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mendozas Schicksal war ein Erdbeben im März 1861, das sämtliche Kolonialbauten zerstört hatte. Unsere Besichtigung startet genau mit dieser Geschichte. Wir sehen eine Tafel, auf der Teile der Stadt vor der Katastrophe dargestellt sind. Gleich danach werden uns die einzigen Überreste des Bebens gezeigt. Die mit einem Stahlskelett stabilisierte Ruine der Kirche San Francisco. An einige Plazas fahren wir im Kleinbus vorbei und gelangen zum Cerro de la Gloria. Dieses Monument ehrt General San Martin und seine Armee, die von Mendoza aufbrach, um die Anden zu überqueren und Chile von den spanischen Kolonisten zu befreien. Dieses recht imposante Denkmal zeigt viele Szenen des Lebens der damaligen Epoche. Zum Abschluss werden wir Gast des samstägigen Abendgottesdienstes in einer 3500 Menschen fassenden Neubaukirche. Der die Messe begleitenden Gitarrenchor, gibt die Akustik des Stahlbaus faszinierend wieder. Von draußen sehe ich das alte, zu kleine Kirchengebäude neben dem riesigen, modernen Hallenbau stehen. Mir gefällt das antike besser.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00118.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1237" alt="comp_DSC00118" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00118-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00119.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1236" alt="comp_DSC00119" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00119-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00123.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1235" alt="comp_DSC00123" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00123-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00124.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1234" alt="comp_DSC00124" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00124-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00125.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1233" alt="comp_DSC00125" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00125-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00130.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1232" alt="comp_DSC00130" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00130-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00139.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1231" alt="comp_DSC00139" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00139-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00149.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1230" alt="comp_DSC00149" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00149-169x300.jpg" width="169" height="300" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00154.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1229" alt="comp_DSC00154" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00154-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00155.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1228" alt="comp_DSC00155" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00155-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>28. Februar 2014 &#8211; Freitag</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 08:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die lange Etappe bis Mendoza unterbreche ich mit einem Besuch des Parque National Sierra de Las Quijadas. Er befindet sich mittig zwischen Villa Dolores und meiner Zielstadt. Ich biege zur Touristeninformation ab. Das Prospekt zeigt, was ich in Google an &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1219">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Die lange Etappe bis Mendoza unterbreche ich mit einem Besuch des Parque National Sierra de Las Quijadas. Er befindet sich mittig zwischen Villa Dolores und meiner Zielstadt. Ich biege zur Touristeninformation ab. Das Prospekt zeigt, was ich in Google an Bildern gefunden hatte. Ich zahle und fahre bis zum Mirrador. Ein Ranger erklärt mir die Rundgänge und verspricht ein Auge auf mein Motorrad zu werfen. Der Wind hier in knapp 1000 Meter Höhe weht frisch. Ich gehe in Motorradstiefel und ziehe auch die Jacke nicht aus. Nach wenigen Metern legt sich der Wind. Jeder Schritt mit den schweren Stiefeln fällt mir schwer, ich laufe warm. Tapfer klappere ich Mirrador eins und zwei ab. Die bizarre Landschaft bietet mir an den unterschiedlichen Aussichtspunkten keine wirklich veränderten Perspektiven. Mit einem Senior stiefle ich zum Parkplatz zurück. Er schaut mich in meiner Montur schon verdutzt an. Aber als er weiß was ich unternehme, plappert er was das Zeug hält. Worüber sage ich euch bei der nächsten Reise.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Die erste Hälfte der Strecke war so monoton wie der folgende zweite Teil, nur ging es zunächst durch eine grüne Buschlandschaft in der Rinder zum Steak gedeihen, jetzt durchkreuze ich mehr und mehr Sanddünen, mit spärlichem Buschpflanzenbewuchs. Immer fahre ich in der Landschaft, kein Hügel von dem ich auf die Umgebung schauen kann, ist mir gegönnt. Erst am Rio Mendoza zwinge ich mich eine Pause einzulegen. Der Rio fließt gemächlich talwärts, ist aber notwendiger Wasserspender für die riesigen Weinfelder und Obstplantagen rund um Mendoza.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Der erste Versuch, eine Übernachtung zu ergattern, ist ernüchternd. Medoza sei ausgebucht, schließlich sei Karneval. Die nette Senora schickt mich zur Touristeninfo. Dort ist Hochbetrieb. Meine Diva nimmt sich die Zeit zwischen zehn und zwanzig Unterkünfte anzurufen, bis sie mir zwei Alternativen in den Stadtplan einzeichnet. Die missfallen mir. Ein älterer Hotelier bietet mir keine berauschende Unterkunft, aber meine Twin steht in seinem Hof. Er schickt mich in den nahen Stadtpark, in dem ich open Air in einem Urlaubsambiente speise.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00080.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1225" alt="comp_DSC00080" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00080-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00082.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1224" alt="comp_DSC00082" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00082-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00085.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1223" alt="comp_DSC00085" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00085-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00096.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1222" alt="comp_DSC00096" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00096-300x65.jpg" width="300" height="65" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00100.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1221" alt="comp_DSC00100" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00100-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00104.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1220" alt="comp_DSC00104" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/03/comp_DSC00104-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>27. Februar 2014 &#8211; Donnerstag</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 07:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sierra Cordoba]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon beim zweiten aufwachen scheinen Sonnenstrahlen in mein Zimmer. Frühstücken, die Wäschestücke, die ich zur Reinigung abgegeben hatte, sind noch klamm, aber meine weiße Außenhaut strahlt wieder. Einen Wehrmutstropfen hat der der schöne Morgen. Mit meinen robusten Motorradstiefeln versuche ich &#8230; <a href="http://abenteueranden.de/?p=1208">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schon beim zweiten aufwachen scheinen Sonnenstrahlen in mein Zimmer. Frühstücken, die Wäschestücke, die ich zur Reinigung abgegeben hatte, sind noch klamm, aber meine weiße Außenhaut strahlt wieder. Einen Wehrmutstropfen hat der der schöne Morgen. Mit meinen robusten Motorradstiefeln versuche ich so leise wie möglich durchs Hotel zu stapfen. Mit einem Schritt schießt mir ein stechender Schmerz in den Rücken, der mir den Atem stocken lässt. Weder dehnen noch setzen bringt Linderung, ich befürchte, nicht auf die Sitzbank zu kommen. Doch Luis hilft mit Schmerzmittel aus. Für den Fall, dass die Schmerzen noch schlimmer werden sollten, würde ich zurückkehren und seinen Arzt aufsuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde eine erträgliche Position auf der Sitzbank, versuche mich häufig an die Schmerzgrenze zu dehnen. Ich rolle in die Peripherie von Cordoba. Neben mir taucht eine 1150 GS auf. Ob ich Hilfe bräuchte, höre ich zunächst in Spanisch, quasi zeitgleich in Englisch. Ich denke ja, ja, doch er bleibt hartnäckig. Während der Rotphase lädt er mich auf einen Kaffee ein. Es wird grün, ich folge ihm.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir parken an einer Tankstelle, er bietet mir einen Platz an und verschwindet in den Servicebereich. Rodrigo erklärt mir, dass es hier üblich ist, offensichtliche langzeitreisende Motorradfahrer einzufangen und, wie er sagt, den Spirit der Reisenden aufzusaugen. Wau, mir stellt sich meine Körperbehaarung hoch. Bald sitz sein Kumpel Gabriel mit am Tisch. Worüber reden Motorradfahrer, wenn gleich neben unserm Tisch eine ehemalige Werksdakarmaschine von KTM steht. Die gehört dem dreimaligen Dakar Teilnehmer Fernando Davi, der auch bald mit an unserem Tisch sitzt. Aus geplanten zehn Pausenminuten wird eine Stunde. Als die Einladung zur Übernachtung bei meinem Schnapper kommt und mir das jeden Donnerstag stattfindende Asado schmackhaft gemacht wird, reiße ich mich los. Die Ablehnung fällt mir schwer. Mit weniger Schmerz im Rücken hätte ich die Erfahrung nicht missen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit den Tipps meiner neuen Freunde, lasse ich mir viel Zeit für die anstehenden 100 kurvenreichen Kilometer, denen langweilige 500 Kilometer bis Mendoza, mein für morgen anvisiertes Ziel, folgen sollen. Die Berglandschaft der Sierra Cordoba ist nicht sonderlich aufregend, doch scheint sie für viele Argentinier ein Kurzurlaubsziel darzustellen. Der vermehrte Verkehr und die zahlreichen Souvenirsbuden sind eindeutige Zeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Allzu schnell verfliegt die kurvenreiche Abfahrt. Ich höre noch den Rat, nicht in Villa Dolores zu Übernachten sondern einen Ort zuvor in Mina Clavero. Das sei gemütlicher, erholsamer, urlaubshafter. Ich versuche natürlich mein zuvor ausgesuchtes Hotel zu finden und lande in Villa Dolores. Ein Spaziergang durch den endlos langen Ort, bestätigt die Einschätzung meiner Motorradfahrer.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC000341.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1216" alt="comp_DSC00034(1)" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC000341-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00038.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1215" alt="comp_DSC00038" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00038-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00047.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1214" alt="comp_DSC00047" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00047-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00053.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1213" alt="comp_DSC00053" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00053-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC000561.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1212" alt="comp_DSC00056(1)" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC000561-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00063.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1211" alt="comp_DSC00063" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00063-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC000681.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1210" alt="comp_DSC00068(1)" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC000681-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a> <a href="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00079.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1209" alt="comp_DSC00079" src="http://abenteueranden.de/wp-content/uploads/2014/02/comp_DSC00079-300x169.jpg" width="300" height="169" /></a></p>
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		<title>26. Februar 2014 &#8211; Mittwoch</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 07:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frank]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Umbuchung nimmt viel Zeit in Anspruch, außerdem hat mich gestern die Regenfahrt echt geschlaucht, außerdem finde ich es bei Luis heimelich, außerdem lässt Luis seine internationalen Beziehungen spielen, um meine Umbuchung zu ermöglichen. Sind das genug außerdems?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Umbuchung nimmt viel Zeit in Anspruch,</p>
<p style="text-align: justify;">außerdem hat mich gestern die Regenfahrt echt geschlaucht,</p>
<p style="text-align: justify;">außerdem finde ich es bei Luis heimelich,</p>
<p style="text-align: justify;">außerdem lässt Luis seine internationalen Beziehungen spielen, um meine Umbuchung zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sind das genug außerdems?</p>
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